Infos für Eltern

Auf dieser Seite haben wir wichtige Informationen für Eltern zusammengestellt. Erfahren Sie mehr über Probetraining, Aufsichtspflicht, Verhaltensregeln und den Trainingsalltag in unserer Abteilung.

Ju-Jutsu Schrifzeichen

Was ist Ju-Jutsu?

Ju-Jutsu ist eine moderne Selbstverteidigungs- und Wettkampfsportart, die ihren Ursprung im traditionellen japanischen Jiu-Jitsu hat. Übersetzt bedeutet Ju-Jutsu „sanfte Kunst". Das beschreibt das Wirkungsprinzip dieser Selbstverteidigungsform, die die Kraft des Angreifers nutzt. Ju-Jutsu ist kompromisslos und effektiv, da nur wirkungsvolle Techniken und keine Akrobatik vermittelt werden.

Ju-Jutsu legt als moderne Selbstverteidigungs- und Wettkampfsportart besonderen Wert auf Gewalt- und Aggressionspräventation, bei der den Übenden die Fähigkeit zu Gewalt- und Aggressionsprävention vermittelt wird.

Speziell Jugendliche finden im modernen Ju-Jutsu, das es seit 1968 in Deutschland gibt, eine ideale Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau sportlich zu betätigen, die eigenen Stärken kennen zu lernen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Hinzu kommt die charakterbildende Komponente dieser Sportart, die Kindern und Jugendlichen Werte wie Freundschaft, Fairness, Durchhaltewillen, Selbstdisziplin und Bescheidenheit vermittelt und sie so zu starken, selbstbewussten Persönlichkeiten macht.
Mehr Infos gibt es hier (Wikipedia).

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Probetraining / Einsteiger

Ihr Kind möchte bei uns mit trainieren? Sich einmal anschauen, was wir machen? Dann kommen Sie doch mit Ihrem Kind vorbei.

Das Probetraining für Anfänger bis 10 Jahre ist immer donnerstags von 17-18 Uhr, dort können Sie bei einer Trainingseinheit zu schauen und wenn es Ihnen und Ihrem Kind bei uns gefällt, kann es bis zu 3x an einem Probetraining teilnehmen.

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Trainingsdisziplin

Bitte versuchen Sie ihr Kind immer regelmäßig zum Training zu schicken, da wir im Training die Kinder auf ihre zukünftige Gürtelprüfung vorbereiten. Das bedeutet, dass wir jede Woche das Training auf das Gelernte der vorangegangenen Woche aufbauen. Wenn Ihr Kind unregelmäßig kommt, ist es schwierig den Anschluss nicht zu verlieren.

Es ist auch für den Trainings-Partner sehr schwierig, sich wieder auf ein anderes Kind einzustellen. Natürlich sollen die Kinder lernen, mit verschiedenen Gegnern klar zu kommen, aber mit einem Freund/in (und körperlich gleich / ähnlicher Gürtelgrad) ist es natürlich leichter und macht auch mehr Spaß.
Die Kinder verlieren auch leicht die Lust, wenn sie keinen Partner haben, der zu ihr/ihm passt. Bei der Prüfung ist es für die Kinder auch leichter, diese mit ihrem Trainingspartner zu machen als mit einem anderen Kind, mit dem es nicht trainiert hat. Dieses reagiert anders, und die Kinder sind dann verunsichert.

Kinder, die nicht regelmäßig kommen, können auch nur schwer zur Prüfung angemeldet werden, was sie dann oft nicht verstehen. Denn sie verstehen nicht, warum sie keine Prüfung machen können, und die anderen schon.

Es ist auch von großem Vorteil, wenn Sie per Mail oder SMS Bescheid sagen, wenn Ihr Kind nicht beim Training teilnehmen kann. Dann kann der Trainer sich besser auf das Training vorbereiten.

Auch ist es sehr wichtig, dass Ihr Kind pünktlich und umgezogen in der Halle ist. Dann kann das Training auch pünktlich beginnen. Das bedeutet, dass Sie bitte Ihr Kind etwas früher (ca. 10 min) in die Halle bringen. Sie wissen am besten, wie viel Zeit Ihr Kind zum Umziehen braucht.

Bitte geben Sie Ihrem Kind nur Wasser mit zum Trinken, wenn dann mal eine Flasche umfällt, ist es nicht ganz so schlimm, wie wenn klebriger Saft oder Limonade unter/über die Matten läuft.

Hallendisziplin

- Der Gi soll sauber und gebügelt sein
- Unter dem Gi ein weißes T-Shirt anziehen
- Mit sauberen Füßen und Händen auf die Matte gehen
- Finger- und Fußnägel kurz geschnitten (ansonsten Verletzungsgefahr für einen selbst und für den Trainingspartner
- Lange Haare mit einem Haargummi zusammenbinden - keine Spangen oder Klemmen (Verletzungsgefahr)
- Keinen Schmuck anziehen (Ohrringe, Ketten etc.)
- Ein Flasche Wasser zum Trinken mitbringen 

Aufsichtspflicht

Trainingsleitung/Aufsichtspflicht minderjähriger Personen
In der Praxis wird die Aufsichtspflicht von den Eltern auf unseren Verein übertragen. Das kommt einer vertraglichen Vereinbarung gleich. Dabei beginnt die Aufsichtspflicht beim Betreten der Mattenhalle für den Verein beziehungsweise den Übungsleiter/Betreuern. Die Aufsichtspflicht endet mit dem Verlassen der Mattenhalle bzw. Ende der Trainingseinheit, wenn die Ju-Jutsuka in die Umkleide gehen.

So verhalten sich Ihre Übungsleiter im Zweifelsfall:

Nach der Übungsstunde sind die Eltern nicht da, um ihr Kind abzuholen
Hier gilt: der Übungsleiter steht in der Pflicht, so lange zu warten, bis die Eltern des Kindes kommen und ihren Nachwuchs entgegen nehmen. Die Übungsleiter oder ein verantwortliches Mitglied des Vereins muss warten und auch die Aufsicht ausüben.

Es kommt zu körperlichen Auseinandersetzungen
Auch in diesem Fall muss der Übungsleiter handeln – ohne allerdings seine eigene Gesundheit oder die anderer Beteiligter aufs Spiel zu setzen. Zur Not darf der Übungsleiter auch zu angemessener körperlicher Gewalt greifen, um beispielsweise einen Konflikt zu verhindern.

Ein Kind hat sich verletzt und bedarf der uneingeschränkten Aufmerksamkeit
Der Übungsleiter muss direkt Hilfe leisten. In diesem Fall gilt es, durch Bekanntgabe von Regeln dafür zu sorgen, dass die anderen Kinder unter seiner Kontrolle bleiben („Alle bleiben so lange im Mittelkreis sitzen, bis der Doktor gekommen ist!"). Außerdem gilt: Wenn keine Ansprache nützt, muss der Übungsleiter eingreifen und Kindern, die aus der Reihe tanzen, Einhalt gebieten.

Der Übungsleiter merkt rechtzeitig, dass er nicht pünktlich zu Beginn der Übungsstunde vor Ort sein kann
Der Übungsleiter informiert umgehend den Vorstand/anderen Übungsleiter, und sorgt dafür, dass jemand anderes kommt, und so lange die Aufsichtspflicht übernimmt.

Der Gang aufs 'stille Örtchen'
Kann der Übungsleiter die Kinder kurz allein lassen? Auch hier gilt, dass der Übungsleiter Regeln für die Zeit seines Fernbleibens aufstellen muss. Gefährliche Gegenstände (z. B. Ketten) müssen weggeschlossen werden. Achtung: Diese Regelung gilt nur für Notfälle, nicht wenn der Übungsleiter mal eben mit dem Handy telefonieren möchte. 

Verhaltenskodex

Folgenden Verhalteskodex haben alle Übungsleiter, Sportassistenten und ehrenamtlichen Mitglieder der Ju-Jutsu-Abteilung des TSV Braunshardt unterschrieben.

Verhaltenskodex zum Kindeswohl in Anlehnung an den Verhaltenskodex des Landessportbundes Hessen und DJJV. 

Punktesystem

1. Ju-Jutsu-Abteilung

Die Kinder können 0,5-1,5 Punkte innerhalb der Abteilung „verdienen“, wenn sie an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen, z. B.:

- Helfen beim Sommerfest (wer zeitlich nicht kann, darf auch gerne mit einer kleinen Geld- oder Sachspende teilnehmen)
- Vorführungen
- Lehrgänge
- Ausflüge
- Workshops
- etc.

An einem Stichtag im Dezember werden die Punkte addiert und an der Weihnachtsfeier bekommen die besonders engagierten Kinder mit den meisten Punkten ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk. In den letzten Jahren waren dies ein Kartenspiel, Kinobesuch, Rucksack, Badetuch, Schal mit JJ-Schriftzug.

2. TSV-Jugendabteilung

Wir (Ju-Jutsu Abteilung) führen eine Liste über alle Aktionen, die wir über das Jahr verteilt mit der Jugend und für die Jugend gemacht haben. z. B. Workshop, Stühle stellen, Sommerfest, Ausflüge (Lochmühle etc.)
Am Jahresende geben wir diese Liste an die TSV-Jugendabteilung ab, und bekommen dann anteilmäßig (nach gesammelten Punkten) einen Geldbetrag vom TSV Braunshardt Abteilung Jugend.

Kontakt

Bei Fragen, Anregungen oder anderen Anliegen schicken Sie bitte eine kurze E-Mail an folgende Adresse: Ju-Jutsu(at)TSV-Braunshardt.de

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